Sicherheitsfachkraft

Wenn Menschen über Sicherheitsfachkräfte sprechen, sind entweder Fachkräfte für Arbeitssicherheit gemeint oder Fachkräfte für Schutz und Sicherheit. Bei den Fachkräften für Arbeitsschutz handelt es sich zumeist um eine interne Weiterbildung innerhalb des gelernten Berufsbildes. Sie werden in Deutschland mit SiFa, FAsi oder FAS abgekürzt. Neben ihrer eigentlichen Tätigkeit als Arbeiter oder Angestellter sind sie dafür zuständig die EG-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG umzusetzen. Sie sollen dabei den Arbeitgeber in den Fragen der Arbeitssicherheit beraten und unterstützen. Auch das Arbeiten als externer Mitarbeiter auf freiberuflicher Basis ist möglich. 

Die Fachkraft für Schutz und Sicherheit dagegen ist ein eigenständiger Beruf. Seit 2002 wird er auch als eigenständiger Ausbildungsberuf geführt. Wie die meisten anderen Ausbildungen in Deutschland dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit drei Jahre und findet ebenfalls im dualen System statt, beispielsweise bei der AGSM Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement GmbH. Das Berufsbild der Sicherheitsfachkraft ist enorm vielfältig: Arbeiten im Empfangsbereich, Objektschutz, Personenschutz, Begleitung von Geldtransporten, Hundeführer, Kaufhausdetektive oder der Veranstaltungsschutz sind nur einige der möglichen Einsatzgebiete. Eine immer größere Rolle spielen Sicherheitsfachkräfte auch im Verkehrswesen als Busbegleiter, Bahnbegleiter, Flugbegleiter oder als Fluggastkontrolleure.

Innerhalb des Objektschutzes sind Sicherheitsfachkräfte für die Einhaltung objektbezogener Schutz- und Sicherheitsvorschriften zuständig. Dies kann zum Beispiel die Überwachung von Schließanlagen, Brandschutz, Arbeitssicherheit oder Umweltschutzregeln beinhalten.  Sicherheitsfachkräfte können auch präventiv und zur Planung von Sicherheitskonzepten eingesetzt werden. Sie sind mit Anlagen der Sicherheitstechnik, wie zum Beispiel Schließ- oder Brandmeldeanlagen, genauso vertraut wie mit der Waffentechnik. Auch das Einhalten des Bundesdatenschutzgesetzes ist ein wichtiger Bestandteil des Berufes der Sicherheitsfachkraft. 

Sicherheitsfachkräfte werden entweder von privaten Sicherheitsdiensten, Privatpersonen oder aber von öffentlichen Stellen (z. B. Ordnungsamt) eingestellt. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Je nach Einsatzgebiet variiert die körperliche Belastung von sehr gering (sitzende Tätigkeit) bis zu sehr anstrengend (stundenlanges Stehen). Auch kann durch mögliche Schichtarbeit eine zusätzliche körperliche Belastung entstehen.  Im Gegensatz zur landläufigen Meinung haben Sicherheitsfachkräfte aber keine Sonderrechte. Ihnen stehen wie jedem anderen Bürger in Deutschland lediglich die sogenannten Jedermanns- oder Ausnahmerechte zur Verfügung. Ausnahmen hierzu sind nur in besonderen Fällen (z. B. bei Übertragung hoheitlicher Rechte durch die Polizei) möglich. 

Leider wird der Verdienst von Sicherheitsfachkräften nicht dem Umfang ihrer Verantwortung gerecht. Er liegt, je nach Einsatzgebiet, etwa zwischen 10 und 20 Euro pro Stunde. Als Aufstiegsmöglichkeiten sind je nach Einsatzgebiet Schichtleiter, Objektleiter, Einsatzleiter und auch überregionale Leitungsfunktionen möglich. Ein Jahr nach der Abschlussprüfung zur Sicherheitsfachkraft, kann (soweit dann eine einjährige Berufserfahrung vorhanden ist), die Prüfung zum Meister für Schutz und Sicherheit abgelegt werden. Als Alternative zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit kann als Berufseinstieg auch die Unterrichtung nach § 34a Gewerbeordnung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a Gewerbeordnung genutzt werden. Beide werden von der IHK angeboten.

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Immobilien zu besitzen ist immer von Vorteil

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